Kurz informiert

19. Mai 2026

Hochwasserschutz an der unteren Glenne

Wir haben den unseren Bürgermeister und den Rat der Gemeinde Wadersloh angeschrieben:

Rüge, eine Vereinbarung zu den Instandhaltungskosten der Glennedeichanlagen mit der Stadt Lippstadt ohne Ratsbeschluss abgeschlossen zu haben.

Antrag nach §26 GO-NRW die Instandhaltungskosten/Pflegekosten der Glennedeiche im Rat der Gemeinde neu zu besprechen.

Hier geht es zum Anschreiben.

 

Der Patriot aus Lippstadt hat am 21. April 2026 einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.

Vielen Dank an Herrn Puls!

18. Mai 2026

In eigener Sache

Leserbrief an die Bürgerinnen und Bürger von Wadersloh
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den vergangenen Tagen wurde ein Flyer der AfD in Wadersloh verteilt, der mit großen Schlagworten wie „Millionen für Fremde“ arbeitet und den Eindruck vermittelt, Menschen mit Migrationshintergrund seien hauptsächlich eine Belastung für unsere Gemeinde.
Die Gruppe ZIN19 hält diese Art der Darstellung für falsch, spaltend und gefährlich und sieht diese Entwicklung mit großer Sorge.
Natürlich dürfen und müssen Kosten, Unterbringung und Integrationsfragen offen diskutiert werden. Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, Probleme sachlich anzusprechen.
Menschen jedoch pauschal als „Fremde“ darzustellen und sie hauptsächlich mit finanziellen Belastungen zu verbinden, trägt nicht zu Lösungen bei – sondern schürt Ängste und Ablehnung.
Viele der betroffenen Menschen sind vor Krieg, Verfolgung oder Not geflohen. Hinter den Zahlen stehen Familien, Kinder und einzelne Schicksale. Wer diese Menschen nur als Kostenfaktor betrachtet, verliert den Blick für Menschlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Eine große Anzahl dieser Personen arbeiten inzwischen in Altersheimen, Krankenhäusern, Straßen- und Baugewerbe und im Dienstleistungsbereich. Sie führen oft Arbeiten aus, die von den Bürgern ungern ausgeführt werden.
Wadersloh war immer eine Gemeinde, die von Ehrenamt, Hilfsbereitschaft und einem respektvollen Miteinander geprägt wurde. Genau diese Werte sollten wir bewahren. Probleme löst man nicht mit einfachen Parolen oder Schuldzuweisungen, sondern mit Vernunft, Verantwortung und gegenseitigem Respekt.
Gleichzeitig muss man sich fragen, warum die alteingesessenen Parteien in Wadersloh so untätig bleiben und viele Sorgen der Bürger offenbar nicht ausreichend aufgreifen. Diese politische Zurückhaltung hat mit dazu beigetragen, dass einfache Parolen und Stimmungsmache heute mehr Gehör finden.
Besonders kritisch sieht ZIN19, dass bewusst der Eindruck erzeugt wird, Migranten seien schuld an den finanziellen Problemen der Kommune. Die Ursachen kommunaler Haushaltsprobleme sind deutlich komplexer und reichen weit über das Thema Migration hinaus.
Wer alles auf eine Bevölkerungsgruppe reduziert, betreibt keine sachliche Politik, sondern Stimmungsmache.
ZIN19 wünscht sich deshalb, dass wir in Wadersloh weiterhin fair, respektvoll und differenziert miteinander umgehen – auch bei schwierigen Themen. Unsere Gemeinde sollte nicht von Angst und Spaltung geprägt werden, sondern von Zusammenhalt und demokratischem Anstand.
Die Stärke unserer Gemeinde lag immer im Miteinander und nicht im Gegeneinander.
Zukunfts Initiative Nachhaltigkeit ZIN19
Steen Christensen, Wolfgang Kißler, Alfons Lüke, Erwin Rennekamp, Paul Plümpe, Richard Streffing

Im Bericht der Glocke vom 13.02.2026 über die Rathausstürmung an Weiberfastnacht wurden in einem unglücklich formulierten Satz die AfD und ZIN 19 gemeinsam genannt.
Wir distanzieren uns ausdrücklich und in jeder Hinsicht von der AfD und treten dem Eindruck einer wie auch immer gearteten Nähe entschieden entgegen.

6. Mai 2026

ZIN19 bietet Pedelec-Training für Senioren an — Fahrradsicherheitstraining in Liesborn am 6.5.26 erfolgreich

Fahrradsicherheitstraining in Liesborn

Am Mittwoch dem 6. Mai 2026 haben 10 Senioren an dem von der Polizei Warendorf/Verkehrswacht angebotenen Pedelec-Sicherheitstraining teilgenommen. PHK Frau Stephanie Baden und PHK Frau Katharina Sikora von der Polizei Warendorf begrüßten die Teilnehmer und begannen mit dem theoretischen Unterricht, bei dem viele Aha-Erlebnisse zutage kamen. Die Teilnehmer haben den Ausführungen von PHK Baden interessiert zugehört und viele Fragen gestellt und über eigene Erfahrungen berichtet. Aufgrund des Dauerregens wurde das praktische Training abgesagt bzw. auf die beiden noch folgenden Termine in Diestedde und Wadersloh-Geist verschoben. Alle bedankten sich bei den beiden Damen der Polizei Warendorf bzw. der Verkehrswacht für die reichhaltigen Informationen und freuen sich schon auf das noch anstehende Praxistraining. PHK Stepfanie Baden bedankte sich bei der Initiative ZIN19 für die Organisation des Trainingstages. Ebenfalls gilt ein großes Dankeschön der DRK-Bereitschaft Liesborn, die großzügig die Räume zur Verfügung gestellt haben!

Als Dank für die Teilnahme erhielt jeder noch eine Warnweste und ein Leuchtband, damit die eigene Sicherheit auf dem Fahrrad auch bei schlechteren Lichtverhältnissen erhöht wird.

Weitere Pedelec-Sicherheitstrainings werden im Juli 2026 noch in Diestedde (7.7.) und Wadersloh-Geist (14.7.) angeboten. Beginn jeweils um 10 Uhr, Ende gegen 14 Uhr. Anmeldungen bitte per E-Mail an a.lueke@zin19.de.

Hier noch einige interessante Links:

Jeder dritte tödliche Radunfall bei Stürzen ohne Unfallgegner – größte Gefahr im Winter

Alleinunfälle von Radfahrenden

Unfallforscher: So wird der Radverkehr sicherer

Sicher Radfahren – mit und ohne Elektroantrieb

Sicher unterwegs mit dem Pedelec

 

 

Die Initiative ZIN19 bietet in den Monaten Mai und Juli 2026 in der Gemeinde Wadersloh Termine für ein Pedelec-Training für Senioren an. Interessierte können sich ab sofort per Email an a.lueke@zin19.de anmelden.

 

 

2. April 2026

ZIN19 – Sicht auf die Presse-Stellungnahme der Gemeinde Wadersloh

Die Gemeinde wirft ZIN19 vor, „Äpfel mit Birnen“ zu vergleichen – liefert aber selbst genau diesen Vergleich mit:

Einerseits werden 24,8 Mio. € als „Schuldenstand“ betont.

Andererseits stehen im eigenen Haushaltsentwurf zu Beginn des Jahres 2026  –  32,3 Mio. € bzw. zum Ende des Jahres 2026 voraussichtlich 40,4 Mio. € an Gesamtverbindlichkeiten schwarz auf weiß. Die endgültigen Zahlen werden Ende des Jahres in die Bilanz unter Verbindlichkeiten eingestellt.

Verbindlichkeiten bleiben Verbindlichkeiten – Schulden bleiben Schulden!

Ob als Bankfinanzierung, Lieferungen und Leistungen, Transferleistungen, Erhaltene Anzahlungen – es bleibt Geld, das die Gemeinde schuldet.

Es ist eine Belastung für die Bürgerinnen und Bürger – sichtbar in der Pro-Kopf-Verschuldung. Und diese wird sich voraussichtlich aufgrund der Zahlen Ende des Jahres auf ca. 3.120,00€. belaufen. Dieser Wert spiegelt die tatsächliche Pro-Kopf-Verschuldung wider und nicht den beschönigten Betrag von 1.935,80€

ZIN19 ist selbstverständlich bekannt, dass der von der Gemeinde Wadersloh aufgestellte Haushalt durch den Kreis Warendorf geprüft und genehmigt wird. Das ist auch gut so. Ebenso ist uns bewusst, dass die Gemeindeprüfungsanstalt NRW regelmäßig die Jahresabschlüsse kontrolliert. Diese formalen Prüfungen stellen jedoch keine inhaltliche Bewertung einzelner Darstellungen oder deren Verständlichkeit für die Öffentlichkeit dar. Die Gemeindeprüfungsanstalt NRW saldiert in ihrem Bericht aus dem Jahr 2023 die Verbindlichkeiten des Kernhaushaltes mit denen der verbundenen Unternehmen, um einen „Konzern“-Überblick darzustellen. Würde dies die Gemeindeverwaltung auch tun, wären die Zahlen noch höher und erschreckender! (Quelle: gpa NRW, Überörtliche Prüfung der Gemeinde Wadersloh im Jahr 2023, Gesamtbericht Seiten 51ff).

Die Gemeinde Wadersloh stellte in der Haushaltsplanung 2026 die umstrittene Gewerbesteuer von 1,6 Mio. € dar, die nach derzeitigen Angaben aber bereits im Jahresabschluss 2024 über die Einzelwertberichtigungen ausgebucht wurde.

Um dem Prinzip der Haushaltsklarheit zu entsprechen, wäre es angemessener gewesen, einen entsprechenden Hinweis in die Haushaltsplanung aufzunehmen.

Sollte die strittige Gewerbesteuer vollständig bei der Gemeinde verbleiben, wäre dies zweifellos eine positive Entwicklung für alle Bürgerinnen und Bürger in Wadersloh.

Entscheidend ist aus unserer Sicht eine korrekte Einordnung der finanziellen Lage der Gemeinde. Diese lässt sich unter anderem an der Pro-Kopf-Verschuldung ablesen. Verbindlichkeiten sind Schulden, für deren Rückzahlung letztlich die Allgemeinheit aufkommt – etwa über Steuern, Gebühren oder Abgaben.

ZIN19 stellt nicht infrage, dass den Ratsmitgliedern alle relevanten Informationen vorliegen. Auch die Bildung eines Arbeitskreises zur Haushaltskonsolidierung begrüßen wir, allerdings nicht unter dem Vorsitz des Bürgermeisters. Wir hätten uns einen „unabhängigen“ Vorsitzenden gewünscht.

Unser Anliegen ist vielmehr, die Bürgerinnen und Bürger transparent zu informieren – insbesondere jene, die keinen direkten Zugang zu detaillierten Haushaltsunterlagen haben.

ZIN19 – Zukunft(s) – Initiative – Nachhaltigkeit

In der Tageszeitung „Die Glocke“ wurde unser Leserbrief veröffentlicht!

25. März 2026

Veröffentliche Zahlen kaum glaubwürdig

Die Gemeinde Wadersloh präsentierte in der vergangenen Woche über die Medien eine grobe Übersicht des verabschiedeten Haushalts. Darin wird ein Schuldenstand von 24,8 Mio. € ausgewiesen, entsprechend einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1.935,80 €.
Ein Blick in den offiziellen Haushaltsplan 2026 zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild: Bereits zum Jahresbeginn lag der Schuldenstand bei 32 Mio. € und zum Jahresende werden sogar 40 Mio. € prognostiziert. Vor diesem Hintergrund wirken die veröffentlichten Zahlen nicht nur unvollständig, sondern irreführend. Tatsächlich ist mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 3.120 € zu rechnen.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier bewusst nur ein Teil der Realität dargestellt wird, um die finanzielle Lage der Gemeinde günstiger erscheinen zu lassen. Für die Bürgerinnen und Bürger entsteht so ein geschöntes, falsches Gesamtbild, das mit der tatsächlichen Entwicklung nichts zu tun hat.
Gerade weil den Ratsmitgliedern die vollständigen Zahlen bekannt sein müssen, ist dieses Vorgehen schwer nachvollziehbar. Transparenz sieht anders aus. Als Bürger von Wadersloh kann man von Bürgermeister und Verwaltung bei einem solchen Vorgehen nur enttäuscht sein.
Vor diesem Hintergrund wirft auch der geplante Arbeitskreis zur Haushaltssicherung Fragen auf: Wie glaubwürdig können dessen Ergebnisse sein, wenn der Bürgermeister selbst den Vorsitz übernimmt?
Hinzu kommt ein weiteres Risiko: Die Verwaltung hat 1,6 Mio. € Gewerbesteuer aus 2024 als strittig deklariert. Sollte sich dieser Betrag nicht realisieren lassen, würde  sich die ohnehin schon angespannte Verschuldungslage weiter erhöhen.

Zukunft(s) Initiative Nachhaltigkeit ZIN19
Steen Christensen, Wolfgang Kißler, Alfons Lüke, Paul Plümpe, Erwin Rennekamp,
Richard Streffing

11. März 2026

ZIN19 verstärkt Bürgerbus-Team

 

Seit Anfang 2026 wird das Fahrerteam des Bürgerbusvereins Wadersloh von zwei Mitstreitern aus der Initiative ZIN19 aktiv unterstützt.

Erwin Rennekamp und Alfons Lüke haben sich für den Fahrdienst der Bürgerbuslinien einteilen lassen und sind nun im 14-tägigen Wechsel hinter dem Steuer des Busses.

Erwin: Dadurch dass ich schon als Schulkind meinen Vater verloren habe, habe ich erlebt, wie es ist, wenn man ohne Fahrzeug und Führerschein immer auf andere angewiesen ist, um von Wadersloh-Geist nach Wadersloh, Beckum oder Lippstadt zu kommen. Ich möchte Menschen helfen , die sonst nicht mobil sind.

Alfons: Ich bin bereits seit meiner Jugend durch das damalige Jugendrotkreuz und anschließend im DRK in Diestedde schon immer im Ehrenamt tätig gewesen, zuletzt sogar im Vorstand des DRK Ortsverein Wadersloh. Nun habe ich Zeit, mein ehrenamtliches Engagement beim Bürgerbusverein weiter zu führen.

 

28. Februar 2026

Gründe für das Engagement von ZIN19 bzgl. der Glennethematik und Gründe gegen die Umsetzung des Vorhabens

Kein Mitglied unserer Initiative hat einen mittel- oder unmittelbaren Vorteil von Ausgang
der Planungen zum Hochwasserschutz an der unteren Glenne, einem Bereich, der
ursprünglich zur Gemeinde Liesborn und erst nach der kommunalen Neuordnung 1975 zur
Stadt Lippstadt gehört. Einzige Triebfeder ist der Philosophie unserer Initiative zu
entnehmen, in der wir uns bspw. gegen Steuergeldverschwendung positionieren oder uns
dem Nachhaltigkeitsgedanken verschreiben.

Hier geht es zum Thema –>

Belohnung könnte Schweigen brechen: Leserbrief von Steen Christensen

Schon Anfang Januar 2026 hat sich unser Mitstreiter Steen Christensen über die Situation in Berlin nach dem Stromanschlag Gedanken gemacht und diesen Leserbrief verfasst! Veröffentlicht wurde der Leserbrief in unserer Heimatzeitung „Die Glocke“ auf der Wirtschaftsseite und hat so über 42.000 Leser im Raum Beckum, Warendorf, Gütersloh und Soest erreicht. Vielleicht hat auch der eine oder andere heimische Abgeordnete des Bundestages dies gelesen und so das BMI (Bundesministerium des Inneren) auf diesen Gedanken gebracht!

 

19. Januar 2026

Fahrrad-Piktogramme für die Gemeinde Wadersloh zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer

Am 19. Januar 2026 hat unser Landrat einen Antrag auf Anbringung von Fahrrad-Piktogrammen in der Gemeinde Wadersloh von uns erhalten. Hier geht es zum Thema